Ivo in Action RBA_2 Ivo RBB_5 Leadersclub Awards_Palme_2Interview Part 1: Ivo ganz persönlich

Er ist jung, charmant und hochmotiviert. Eben noch Geschäftsführer im Take Out Store am Berner Bahnhof, wird er schon zum Geschäftsführer des Pop-Up Restaurants an der Zürcher Bahnhofstrasse und anfangs 2018 schliesslich Operativer Leiter von allen Rice Up! Stores. Nun steht er nicht mehr ganz so oft an der Front, ist aber noch mit genauso viel Herzblut dabei wie am ersten Tag.

Wenn Ivo von laufenden Projekten und zukünftigen Plänen erzählt, wird schnell klar, wie sehr er seine Aufgabe liebt. Dafür hat er sogar seine geliebte Heimatstadt Bern verlassen. Sein Herz schlägt eben nicht nur für die Landeshauptstadt, sondern in erster Linie für Rice Up!. Nun eröffnet am 03. April ein brandneues Rice Up! an der ETH Zürich, Hönggerberg. Es ist Ivos erste Eröffnung als Operativer Leiter und obwohl er das Asian Fusion Konzept besser kennt als jeder andere, ist das doch nochmals eine besondere Herausforderung. Aber wer ist Ivo eigentlich, wenn er gerade nicht die Fäden hinter den Kulissen zieht und dafür sorgt, dass die Rice Up! Gäste satt und glücklich sind? Im Ersten, von drei Teilen unseres Interviews lernst du ihn ganz persönlich kennen:

Erzähle uns deine Rice Up! Geschichte

«Die Stelle als Geschäftsführer im Rice Up! Bahnhof Bern war meine erste wirkliche Kaderstelle. Als ich sie vor zwei Jahren antrat, hatte ich gerade die Hotelfachschule Thun abgeschlossen. Das Konzept hat mich so begeistert, dass ich unbedingt Teil davon werden wollte. Die asiatische Küche faszinierte mich schon immer sehr und wie hier der Gast schnell mit frischen, selbstgemachten Speisen versorgt wird, ist einfach genial. Das enorme Potential war dann auch schon nach kurzer Zeit deutlich sichtbar. Schon in den ersten Tagen war mir klar, dass dieses Konzept rocken würde. Sobald die Eröffnungsphase etwas abnahm und sich das normale Tagesgeschäft einstellte, sagte ich dem damaligen Operativen Leiter, dass ich dabei sein will, egal wo die Reise hingeht. Und ich hielt Wort. Obwohl ich mir vorher niemals vorstellen konnte, in einer anderen Schweizer Stadt als Bern zu arbeiten, war ich sofort Feuer und Flamme, als mir die Stelle für die Eröffnung des Pop-Up Restaurants an der Zürcher Bahnhofstrasse angeboten wurde. Mittlerweile wohne ich auch fix in Zürich.»

Also kennst du nun sowohl Bern als auch Zürich ziemlich gut. Was unterscheidet die Städte für dich?

«Für mich als Berner ist Zürich eine Grossstadt. Sie ist gastronomisch mutiger als Bern, das ist auch dem Konsumverhalten der Gäste deutlich anzumerken. Mittlerweile habe ich Zürich auch wirklich lieben gelernt, besuche Bern aber nach wie vor sehr oft am Wochenende. Ich sehe mich in der Zukunft auch in Zürich und bin jetzt zum Beispiel einem Zürcher Fussballverein beigetreten. Mein Herz wird aber immer in Bern bleiben.»

Und was machst du, wenn du mal nicht im Rice Up! bist?

«Neben Rice Up! schlägt mein Herz für Fussball, als Fan und Spieler. Wie erwähnt, bin ich ausserdem am Wochenende immer noch sehr viel in Bern. Die Schönheit der Stadt ist mir erst jetzt, wo ich sie unter der Woche manchmal vermisse, so richtig bewusst geworden. Ausserdem bin ich ein frisch gebackener Götti und absolut vernarrt in den Kleinen. Ihn am Wochenende zu sehen gibt mir wieder Kraft und Energie für kommende Herausforderungen.»

Isst du auch privat gerne Reis oder gibt es da noch andere Lieblingsgerichte?

«Als gelernter Koch habe ich schon sehr vieles ausprobiert und selbst gekocht. Das spannende am Essen ist ja, dass es eine unendliche Vielzahl an Möglichkeiten gibt. Da kann ich mich gar nicht auf ein einzelnes Gericht festlegen. Natürlich esse ich nach wie vor sehr gerne asiatisch und mindestens zweimal die Woche im Rice Up!. Wenn ich mich aber für etwas entscheiden müsste, wären es die gefüllten Zucchini meiner Mutter, die sie im Sommer immer macht.»

Klingt eher gesund. Wie wichtig ist dir deine Ernährung?

«Sehr wichtig. Allerdings nicht in Bezug auf gesunde Ernährung, sondern gut essen. Bei mir steht der Genuss im Fokus. Im Rice Up! kann ich beides miteinander verbinden und gesund geniessen. Privat wird es dann aber auch oft etwas deftiger. Da darf es dann auch mal ein schönes Stück Fleisch sein. Bei süssen Sünden allerdings bin ich meist nicht so in Versuchung. Es gibt nur wenige Desserts, die mich schwach werden lassen.»